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Der neue BMW X4

   

Unterwegs mit dem BMW 118i: Fahrerlebnisschalter.

Der Fahrerlebnisschalter von BMW ist ein kleines Wunderwerk moderner Technik - und macht selbst aus einem 118i einen kleinen Sportler ...

BMW 1er im Test - Fahrerlebnisschalter

Für meine kleine Rundreise in Europa – von München nach Paris und zurück – habe ich aktuell einen BMW vor der Tür stehen. Einen BMW 118i mit Sport Line-Paket.

Nun ist natürlich die erste Frage: Ist der für die 1.000 Kilometer nach Frankreich denn geeignet? Aber ich bin Traditionalist. Früher, da hat das auch geklappt: Eltern, Kinder, kleinere Autos, halbe Weltumrundungen.
Im Ernst: Natürlich! Natürlich ist der BMW 1er ein wunderbares Reisefahrzeug. Ebenso, wie er ein toller Sportler ist.
Das habe ich auf meiner ersten Etappe durchaus bereits feststellen können. Die ersten 600 Kilometer von München nach Hannover habe ich absolviert, und während dieser ist mir der „Kleine“ wirklich ans Herz gewachsen.

Schuld daran – Schuld? – ist vordergründig einmal das Auto selbst.
Und dann ist es ein kleiner Knopf auf der Mittelkonsole.

BMW 1er: Fahrerlebnisschalter

BMW nennt ihn „Fahrerlebnisschalter“.
Ich nenne ihn der Simplizität halber einfach „Spasstaste“.

Per Knopfdruck verwandelt sich der BMW 1er von einem Sportler zum Reisekompakten zum Effizienzmeister.

Zur Erklärung: Mittels des Fahrerlebnisschalters lassen sich diverse Charakteristika des Fahrzeugs per Knopfdruck ändern. Dazu gehören Einstellungen des Motorenmanagements und des Fahrwerks.
Kurz gefasst. Mehr dazu kann man beispielsweise hier lesen.

Die ersten 100 Kilometer Autobahn habe ich ehrlich gesagt damit zugebracht, heraus zu finden, wo die Unterschiede zwischen den Modi Comfort, EcoPro und Sport (zusätzlich ist noch Sport+ vorhanden, der das DSC abschaltet) liegen.
Oder besser: Wo man sie spürt.

Und tatsächlich macht es einen Unterschied.
Die Namen verraten schon, worum es bei den jeweiligen Voreinstellungen geht: Comfort ist eher auf das sanfte Gleiten ausgelegt, Sport auf die BMW-typische Dynamik – mit Sport+ gar samt Querbeschleunigungsgarantie – und EcoPro spricht das Vernunftherz an. So wird im EcoPro-Modus beispielsweise die Gasannahme reduziert oder die Leistung der Klimaanlage etwas runtergeregelt.

Nach den ersten Kilometern stelle ich fest: Trotz all der Vernunft in mir wechsle ich nur in Baustellen in den EcoPro-Modus, der zusammen mit dem Tempomat seine gänzliche Effizienz ausfahren kann. Ausserhalb von Baustellen bevorzuge ich den Comfort-Modus. Das Fahrwerk ist etwas weicher, die Lenkung etwas indirekter. Dahingleiten wie in einer Sänfte.
In der Stadt hingegen liegt mir der Comfort-Modus eher weniger – die temperatur- und schlaf-bedingte Gefühlsabwesenheit in meinen morgendlichen Füssen und das Gaspedals werden in diesem Modus keine Freunde. Was aber weniger schlimm ist. Klick und das morgendliche Stop-and-Go durch den Stadtdschungel lässt sich im EcoPro-Modus hervorragend absolvieren. Gar mit diesem aufmunternden blauen Halbkreis im Blick, der das morgendlich-muffelige Gemüt positiv in den Tag schickt. Signalisiert er doch: Auf den letzten Kilometern habe ich gegenüber „normaler“ Fahrweise schon Sprit im Wert von sechs Kilometern gespart. Motivation mal anders.

Wenn ich lustig drauf bin, klicke ich mich heimlich in den Sport-Modus. Erzählt es aber nicht weiter. Dann nämlich macht der Sprint auf der Autobahn noch ein wenig mehr Spaß. Auch wird durch die direktere Lenkung bei hohen Geschwindigkeiten dem Auto über den Sport-Modus mehr Sicherheit, oder besser „Spur-Halt“, anheim.

Welcher Modus es nun sein darf?
Alle!
Denn gerade das ist unheimlich spaßig. Egal ob im Stop-and-Go, auf der Autobahn oder im normalen Stadtverkehr – diese kleine Taste bringt Fahrfreude, weil sie einem das Gemüt aufhellt. Geht es weniger gut voran, motiviert Dich EcoPro, willst Du 600 Kilometer Autobahn hinter dich bringen und einfach genießen wird es Comfort. Und Sportlich – darüber müssen wir nicht reden.
Eine kleine Taste – drei unterschiedliche Autos.

Fehlt noch … Ein Bergmodus.
Aber ich glaube, in Paris war da etwas angedacht …

Veröffentlicht: 12. September 2012

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Über den Autor

Thomas Gigold schreibt seit mehr als zehn Jahren über Autos. Neben langen Roadtrips durch Europa gehört eine Runde auf der Nordschleife mit dem BMW M4 vor 80.000 Zuschauern zu seinen erinnerungswürdigsten Auto-Momenten. Erfahre mehr über mich.

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